
Cantagallo
Auf Entdeckungsreise in den unberührten Wäldern im Bisenzio-Tal
Die Stadt Cantagallo liegt im Tal des Rio Ceppeta, an der Quelle des Flusses Bisenzio, und ist heute von den grünen Bergen des Toskanisch-Emilianischen Apennins umgeben. Ihr bemerkenswertestes Merkmal ist, dass es sich um ein Gebiet inmitten einer Waldlandschaft handelt, in der neben den klassischen Nadel- und Mischwäldern auch bezaubernde Abschnitte mit Buchen- und Kastanienwäldern zu finden sind. Die Kontinuität der Wälder, die nur selten durch Grasflächen, Reste alter Weiden oder Kultivierungen durchbrochen wird, ist heute das von Hirschen meist frequentierte Gebiet ganz Italiens, die hier mit einer Population vorkommen, die aufgrund der Komplexität ihrer Struktur als auch aufgrund des prachtvollen Charakters der Exemplare landesweit bekannt ist.
Sehenswertes in Cantagallo
Bis heute haben sich nur wenige Informationen über die Geschichte dieses Gebiets vor dem 14. Jahrhundert erhalten. Im Jahr 1234 besaß Cantagallo jedenfalls schon einen Verwaltungsapparat, der im Laufe der Jahrhunderte an Bedeutung gewann.
Die mittelalterliche Ortschaft, die während des Zweiten Weltkriegs völlig zerstört wurde, ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in den Bergen dieser Gegend, von denen aus man ein weites Panorama genießen kann. Im Dorf befindet sich auch das Besucherzentrum des Naturschutzgebiets Acquerino Cantagallo, wo man sich informieren und Ausflüge organisieren kann.
Der Sitz der Gemeinde befindet sich im Ortsteil Luicciana, in dem La Torricella genannten Gebäude, in dem man sowohl draußen als auch drinnen Werke der zeitgenössischen Kunst bewundern kann, die Teil des Freilichtmuseums sind, das seit 1984 die Straßen und kleinen Plätze dieser kleinen Ortschaft in einen wahren Komplex zeitgenössischer Kunst verwandelt hat, mit Werken von Malern, Bildhauern, Grafikern und Keramikern.
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